Bautagebuch Familie Dzengel Bauen mit Elbe-Haus®

Nach dem wir uns entschlossen hatten, Eigentum zu kaufen, ging die Suche los. Wir wussten damals noch nicht, ob Eigentumswohnung oder Haus, welcher Art auch immer. Im Internet findet man viele Angebote, aber wir hatten uns Bedingungen gesetzt, die die Suche schon einschränkten.

Schritt 1: Wie alles begann

Nun gingen die Besichtigungen verschiedener Objekte los. Als wir zu dem Schluß kamen, dass Eigentumswohnungen eigentlich doch nichts für uns sind, wurden die Suchergebnisse noch mehr eingeschränkt. Schließlich haben wir uns diverse Häuser unterschiedlichster Art angeschaut. Noch während den Besichtigungen stellten wir fest, daß wir immer Etliches renovieren mussten, um es dann so zu haben, wie wir es uns vorstellten.

Als wir uns nun ganz sicher waren, dass für uns nur ein Neubau in Frage kommt, ging wieder die Suche los. Durch Zufall haben wir eine Anzeige von Elbe-Haus® gefunden - uns bis dahin völlig unbekannt. Wir kommen unserem Ziel ein wenig näher.

Schritt 2: Die Bodenplatte

Unsere ersten Schritte als Häuschenbauer

Der Bauantrag ist genehmigt worden, mit allem was dazu gehört, dank unserer Architektin, die mit ihrer ruhigen und positiven Ausstrahlung auch bei uns im Bauamt keine Schwierigkeiten hatte.

Wir wurden nach Köln ins Bauherrenzentrum eingeladen, wo wir uns schon einmal von der „Standard“-Qualität von Elbe-Haus® überzeugen konnten. Die Ausstellung der Türen, Sanitäranlagen, Dachpfannen, etc. machte uns klar, dass der so genannte "Standard" bei Elbe-Haus® schon sehr hoch angesetzt ist. Uns hat z.B. auf Anhieb die Sanitärausstellung sehr gut gefallen, denn von „Standard“ war hier nicht viel zu merken.

Nachdem einige Zeit verstrichen war, hatten wir erneut ein Treffen in Köln. Wir lernten endlich unseren Bauleiter kennen. Auch hier war von Anfang an eine angenehme Atmosphäre zu spüren, denn unser Bauleiter strahlte eine Ruhe und Fachkompetenz aus, bei der wir uns wieder einmal sehr wohl gefühlt haben.

Die noch fehlenden Dinge wurden besprochen und unser bisheriges „Papierhaus“ wurde ein Stück lebendiger…

Vorbereitung der Bodenplatte

In unserem Bauleiter haben wir eine weitere Person gefunden, der wir Fragen stellen können und auch vernünftige Antworten erhielten.

Nun konnten wir erst einmal nichts mehr machen, da wir abwarten mußten, wann wir wieder was von unserem Bauleiter hören. Wir haben uns die Zeit damit vertrieben, indem wir uns in diversen Küchenstudios umgesehen haben, da wir unsere alte Küche nicht mitnehmen wollten.

Ende Mai erhielten wir einen Anruf von unserem Bauleiter, daß es weitergeht und wir die Bäume, die auf unserem Grundstück standen, fällen mußten. Die Genehmigung hatte unsere Architektin ja bereits für uns eingereicht, so daß wir ohne Probleme loslegen konnten. Unsere Freunde standen schon alle in den Startlöchern und warteten nur noch auf unseren Anruf.

Die Bäume wurden am Wochenende gefällt und das Brennholz am Samstagmorgen von uns und Freunden abtransportiert. Ein Gärtner hat dann montags die ganzen Äste und Sträucher gehäckselt und mitgenommen. Kurz darauf war auch schon der Tiefbauer mit seinem Bagger da und „buddelte sich wie ein Maulwurf“ durch das Erdreich. Die Arbeiten waren bereits am Nachmittag abgeschlossen. Das Gießen der Bodenplatte, mit allem, was dazugehört, klappte bei Sonnenschein wie am Schnürchen. Die Gewerke arbeiteten Hand in Hand.

Schritt 3: Vier Wände und ein Dach

Vier Wände und ein Dach

Nachdem die Bodenplatte nun gegossen war, musste sie trocknen.

Da es in dieser Zeit oft geregnet hat, wurde der Beton abgedeckt, damit er in der Anfangszeit nicht zu viel Wasser aufnimmt und „schwammig“ wird. Nach ca. einer Woche Trockenzeit, erhielten wir von einem sehr netten Elbe-Haus® Mitarbeiter die Information, dass wir die Plane ruhig wegnehmen können, damit die Sonne bzw. der Regen, welche sich abwechselten, die Platte gefestigt wird.

Mitte Juni, also ca. 2 Wochen nachdem die Bodenplatte gegossen wurde, bekam unser Haus sein „Gewand“ in Form von Wänden. Auch dieser Vorgang ging reibungslos über die Bühne, da die Fachleute ein eingespieltes Team waren und genau wussten, was getan werden musste.

Das Setzen der Wände wurde von den Fachleuten mit der Wasserwaage überprüft, damit von Anfang an keine Komplikationen auftreten können. Nach den Wänden kam dann die Decke, die wieder eine kurze Trockenphase benötigte. Anschließend wurden die Giebelwände gesetzt, so dass nun die Zimmermanns Leute loslegen konnten.

Das Dach und die „Men in Black“

Nachdem nun unser Haus sein „Untergewand“ bekommen hatte, kamen die Zimmermanns Leute, um ihm ein Dach „über dem Kopf“ zu geben.

Das Auftreten der Zimmermänner (wir tauften sie „Men in Black“) war professionell und man wusste sofort, hier wird sauber und ordentlich gearbeitet. Schon mittags waren die Dachbalken gesetzt und die Dachhaut wurde aufgezogen. Nachdem die eine Seite fertig vorbereitet war, ging es hier bereits mit der Eindeckung los, während auf der anderen Seite des Daches noch die Dachlattung angebracht wurde.

Am nächsten Tag wurde der Rest gedeckt und am frühen Nachmittag hatte unser Haus dann sein Dach überm Kopf. Leider konnten wir kein Richtfest feiern, da die Zimmermänner schon wieder weiter mußten, um die Termine rechtzeitig einhalten zu können. Wir werden dies mit unseren Nachbarn aber auf jeden Fall nachholen, mal schauen, in welcher Form.

Jetzt kann es regnen, wie es will, unser Haus bleibt trocken.

Schritt 4: Trockenbau & Fenster

Trockenbau und Fenster

Das Obergeschoss bekommt, dank der Trockenbauer, sein Gesicht.

Es entsteht nach und nach die Raumaufteilung, so wie wir uns das vorgestellt haben. Es wird gesägt, gebohrt, geschraubt, bis alle Wände ihren Platz gefunden haben.

Jedoch bleiben für die anderen Gewerke manche Wände teilweise offen, damit die entsprechenden Leitungen bzw. Rohre untergebracht werden können.

Auch hier wird sauber und zügig gearbeitet, so daß es Spaß macht, den Handwerkern „über die Schulter“ zu schauen.

Einbau der Fenster

Parallel zu den Trockenbauern, sind auch die Schreiner für die Fenster auf der Baustelle.

Unser kleines Häuschen ist gefüllt mit Geräuschen, die zeigen, dass hier gearbeitet wird.

Obwohl es von Handwerkern nur so wimmelt, kommt sich keines der Gewerke in die Quere und es herrscht eine angenehme Stimmung untereinander.

Die Fenster, sowie die Außenfensterbänke, werden sauber eingebaut, sowie auch gleichzeitig die Rolläden auf beiden Etagen montiert werden.

Ein Fenster, was leider defekt war, wurde kurze Zeit später kommentarlos ausgetauscht. Das schnelle Handeln haben wir unserem Bauleiter zu verdanken, der sehr darauf achtet, daß auch alles funktioniert.

Schritt 5: Der Installateur

Der Installateur

Bis hierher war alles in Ordnung; aber dann kam der Installateur.

Die erste Besprechung vor Ort verlief reibungslos. Man verstand, was wir wollten und gab uns zu verstehen, dass alles kein Problem ist.

Dann begann die Installation der Rohre. Anfangs machte alles einen soliden Eindruck, bis uns die Arbeiten von Tag zu Tag immer seltsamer vorkamen. Es wurden einige Absprachen, trotz mehrfacher Nachfrage, nicht eingehalten und es kamen immer mehr Fehler zum Vorschein.

Daraufhin sprachen wir den Mitarbeiter direkt auf der Baustelle an, aber man sah alles mit anderen Augen. Leider haben wir keinen Verantwortlichen von der Firma sprechen können und unsere Fragen wurden nicht vernünftig beantwortet. Auch unser Bauleiter fand gravierende Fehler, die einem Fachbetrieb nicht passieren dürften.

Nachdem wieder einige Zeit ohne Klärung verstrichen war, haben wir die Arbeiten gestoppt und uns mit unserem Bauleiter in Verbindung gesetzt, um vor Ort ein klärendes Gespräch zu führen. So konnte es nicht weitergehen!

Nachdem die Verrohrung zweimal erneuter werden musste, sind jetzt die abgesprochenen Arbeiten zu 80% abgeschlossen. Leider fehlen immer noch einige Arbeiten, die schon längst hätten erledigt sein können, sodass unser Bau zum Stocken kommt und wir immer öfter bei unserem Bauleiter nachfragen müssen, wann es weitergeht. Das ist nicht Elbe-Haus®, wie wir es kennen.

Wir gehen davon aus, dass dies eine einmalige Geschichte war und Elbe-Haus® den gehobenen Standard auch zum Abschluss bringt.

Anmerkung von Elbe-Haus®:

Auch wenn nicht immer alles glatt geht, so sind wir doch immer bestrebt, dass alles zur Zufriedenheit unserer Bauherren abläuft. Danke an Familie Dzengel für Ihr Verständnis und für Ihre ehrliche Meinung. Es soll auf jeden Fall eine Ausnahme bleiben!

Schritt 6: Die Putzer

Die Putzer

Dieses Solinger Familienunternehmen arbeitet wieder so, wie wir es bisher von Elbe-Haus® gewohnt sind: zügig, sauber und zuverlässig!

Hier sind wieder Handwerker vor Ort, die Ihr Fach verstehen und die Wünsche der Bauherren ohne Probleme umsetzen können.

Unsere Innenräume, zumindest die, die von den Elektrikern und vom Installateur fertig vorbereitet waren, wurden zügig mit dem Innenputz versehen, sodass die untere Etage schon wie ein Wohnraum aussieht und man sich immer mehr mit dem Bau identifiziert.

Schritt 7: Die Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung

Nachdem die Putzer mit den Etagen fertig waren und eine ausreichende Trocknung stattgefunden hat, kamen die Monteure für die Fußbodenheizung.

Hier wurde die nötige Dämmung auf dem Boden verlegt und die Wände, die an den Fußboden angrenzen, wurden ebenfalls mit dünner Dämmung versehen. Nun kam die Verlegungsmatte obendrauf und die Schläuche konnten verlegt werden, was recht schnell erledigt wurde.

Kurze Zeit später kamen die Estrichleger. Als erstes wurden die Trennfugen zwischen Parkett-und Fliesenboden mit uns abgesprochen, bevor die Arbeiten losgingen.

Der Chef selber und sein Mitarbeiter waren voller Tatendrang und arbeiteten zügig, sodass der Estrich in der oberen Etage bereits mittags eingebaut war. Nach einer kurzen, aber wohlverdienten Pause, ging es weiter. Der Mitarbeiter gab alles an der Estrichpumpe und der Chef baute den Estrich sauber und gewissenhaft ein.

Es gibt Estrich und Estrich! Da wir aber Parkett verlegen wollen und unserem Fliesenleger die Arbeit erleichtern möchten, baten wir um eine wirklich gerade und glatte Estrichoberfläche.

Schritt 8: Diverses

Der Elektriker kam zur Vorbesprechung noch vor Anbringung des Putzes. Unsere Vorstellungen konnten umgesetzt werden, bzw. wurden verbessert und gemeinsam mit uns verfeinert.

Der Trockenbauer war erneut vor Ort, um die restlichen Arbeiten auszuführen.

Hausanschlüsse

Damit wir Wasser, Strom, Gas und Telekommunikation in unser Haus bekommen, wurde die Stadtwerke informiert, daß die Leitungen in unser Haus gelegt werden können. Nun hatten wir Strom und alles war ein bischen leichter.

Diverses

Die Putzer brachten den Außenvorputz an. Dieser mußte nun trocknen und von nun an lief alles nicht mehr so, wie wir es gewohnt waren. Wir hatten das Gefühl, daß unser Bauleiter keine Zeit mehr für uns hatte und wir wurden immer wieder aufs Neue von ihm vertröstet. Der Putzer brachte den Endputz nicht an, obwohl der Vorputz schon lange trocken war, der Installateur kam auch nicht mehr vorbei, um noch diverse Arbeiten zu erledigen.

Nach mehrfachen Gesprächen mit unserem Bauleiter, tat sich immer noch nichts. Wir haben uns dann an die Geschäftsleitung in Köln gewandt und unsere Probleme und Sorgen geschildert. Es wurde ein Gespräch auf unserer Baustelle zwischen Elbe-Haus®, dem Bauleiter, dem Installateur und uns vereinbart und alles besprochen, was schief gelaufen ist.

Schritt 9: Der Fliesenleger

Der Fliesenleger

Der von Elbe-Haus® beauftragte Fliesenleger konnte nun endlich anfangen.

Nach einem Gespräch mit uns vor Ort wußte er, wie wir unser Badezimmer, Gäste WC und den Eingangsbereich, sowie den Hauswirtschaftsraum gestalten wollten. Er gab uns noch Ratschläge und wir erteilten den Auftrag. Es machte wieder Freude, dem Handwerker bei der Arbeit zuzuschauen. Hier war wieder ein Fachmann am Werk, der seine Arbeit professionell und zügig erledigte.

Das Fliesenband wurde per Laserstrahl eingemessen und die ausgesuchten Fliesen wurden wie besprochen verlegt. Wie man auf den Bildern erkennt, ist das Verlegen perfekt gelungen.

Unser Haus ist wieder ein Stück weiter gewachsen.

Schritt 10: Treppe und Türen

Treppen und Türen

Als die Fliesen nun verfugt und begehbar waren, kam der Treppenbauer, um die beiden Etagen miteinander zu verbinden.

Wir waren erstaunt, wie schnell dies ging. Innerhalb eines Tages war unsere Treppe eingebaut. Die Stufen waren schon vorgefertigt und nummeriert, so dass auch hier ein sauberes Arbeiten möglich war. Damit das Holz nicht bei Benutzung von den noch folgenden Handwerkern verkratzt wird, waren die Stufen mit Folie zum Schutz mehrfach umwickelt.

Nun konnte man ohne Angst in die obere Etage, da die wackelige Leiter „verbannt“ wurde.

Fast zur gleichen Zeit wurden die Türrahmen und Türen eingebaut. Auch hier konnten wir uns hochwertige Materialien bei einem Unternehmen in unserer Nähe aussuchen.

Es war ein schönes Gefühl, auch im Innenbereich die einzelnen „Bausteine“ ineinander verflochten zu sehen, so dass es immer wohnlicher wurde.

Schritt 11: Die DEKRA-Prüfung

DEKRA-Prüfung / Bauabnahme

Elbe Haus® macht insgesamt 3 DEKRA-Prüfungen.

Die erste DEKRA-Abnahme ist nach Fertigstellung des Rohbaus. Hier wird professionell alles vermessen und begutachtet. Evtl. Mängel werden notiert und in einem Bericht festgehalten. Diesen Bericht erhält der Bauleiter und die Bauherren.

Die zweite DEKRA-Prüfung wird nach der Fertigstellung der Rohinstallation der Heizung-Sanitär-und Elektroarbeiten, inkl. Beginn der Trockenbauarbeiten und Fertigstellung vorgenommen. Hier wurden die von uns bemängelten Installationen ausgebessert und der Dekraprüfer hat nur geringe Mängel festgestellt und in seinem Bericht notiert.

Der Bauleiter hat dann im Laufe der Zeit dafür gesorgt, dass diese Mängel beseitigt wurden.

Die dritte und letzte Prüfung findet nach Fertigstellung der Gesamtleistungen statt. Hier wird das Haus auf seine Dichtigkeit mit speziellen Messgeräten überprüft. Zum einen wird der Unterdruck gemessen und in einer weiteren Messung wird der Überdruck gemessen.

Anschließend geht der DEKRA-Prüfer mit dem Bauleiter und den Bauherren nochmals durch das ganze Haus und schaut sich alles ganz genau an. Bei unserem Haus war so weit alles in Ordnung, es wurden nur kleinste Details bemängelt, die dann aber wieder abgearbeitet wurden.

Unserem Einzug stand nichts mehr im Wege

Nun konnten wir mit den Arbeiten, die wir in Eigenleistung machen wollten, anfangen und unserem Einzug stand nichts mehr im Wege.

Wir wünschen allen, die sich entschließen, mit Elbe-Haus® zu bauen, genauso viel Glück und Erfolg, wie wir es kennenlernen durften.

Wir bedanken uns bei allen mitwirkenden Handwerkern für die gute Arbeit und bei Elbe-Haus® für die gute Betreuung.

Dietmar & Andrea Dzengel