Was sind die Jahresarbeitszahl und der COP-Wert einer Wärmepumpe?

Die Jahresarbeitszahl weist die Wirtschaftlichkeit Ihrer Wärmepumpe aus. Dazu wird das Verhältnis von gelieferter Wärme und dem elektrischen Energiebedarf über einen längeren Zeitraum berechnet. Je höher der Wert, desto wirtschaftlicher. Das zeichnet die Qualität der Wärmepumpe aus. Eine sehr gute Leistung liegt bei einem Wert von 5. Aus einem Teil Strom werden bis zu 5 Teile Energie bereitgestellt. Online-Tools helfen Ihnen bei der Berechnung der Jahresarbeitszahl. Einige Größen werden hier allerdings oft nicht berücksichtigt, z.B. Nebenverbräuche durch Umwälzpumpen oder Speicher.

Der COP-Wert gibt an, wie gut eine Wärmepumpe zu einem bestimmten Betriebspunkt arbeitet. Im Vergleich mit dem Auto, würde man hier vom „Normverbrauch“ sprechen. Der Wert ist weniger aussagekräftig für die tatsächliche Wirtschaftlichkeit, da es eine punktuelle Messung ist.

Eine Wärmepumpenanlage erreicht hohe Jahresarbeitszahlen, wenn:

  • …es einen modulierenden Betrieb gibt. Das heißt, dass das Wärmepumpenaggregat hohe Leistungszahlen erreicht und seine Wärmeleistung gleitend an die momentane Wärmenachfrage anpasst.
  • …die Wärmequelle ergiebig ist und dauerhaft eine möglichst hohe Temperatur liefert. Erdwärmepumpen sind in der Regel effizienter als Luftwärmepumpen. Der Boden liefert auch bei Frost konstantere Temperaturen.
  • …das Heizungssystem mit niedriger Vorlauf-Temperatur auskommt. Das gelingt mit großflächigen Fußbodenheizungen und bei guter Dämmung des Hauses.
  • …die Wärmepumpenanlage umfassend durchdacht ist. Die Teile sollten aufeinander abgestimmt sein und fachgerecht eingebaut werden.

Gerne stehen wir von Elbe-Haus® Ihnen mit unserem qualifizierten Fachpersonal zur Seite. Lassen Sie uns zusammen berechnen, ob sich eine Wärmepumpe für Sie lohnt.

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