NEUES zum BAFA Förderprogramm Heizen mit erneuerbaren Energien

Da der Einsatz von Wärmepumpen nachweislich einen wichtigen Beitrag zur CO2-Minderung darstellt und die Bundesregierung sich jetzt verstärkt um die Einhaltung der Klimaziele bemüht, wurden die Förderbedingungen, auch für den Neubau, angepasst (verbessert).



Seit 02.02.2020 gelten die neuen, verbesserte Förderrichtlinien.

Folgende Voraussetzungen sind nötig:

  • Einbau mindestens eines Wärmemengenzählers
  • Einbau eines separaten Stromzählers für die Wärmepumpe
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage
  • Anpassung der Heizkurve an das entsprechende Gebäude
  • Bei Wärmepumpen mit neuer Erdsondenbohrung muss eine verschuldensunabhängige Versicherung gegen unvorhergesehene Sachschäden abgeschlossen werden und die Bohrfirma nach DVGW zertifiziert sein.
  • Wärmepumpenanlagen im Neubau müssen eine höhere Jahresarbeitszahl oder eine verbesserte Systemeffizienz aufweisen:
  • Jahresarbeitszahlen: Elektrisch betriebene Wärmepumpe: 4,5 (wird bei Thermia nur mit Solewärmepumpen erreicht)
    • Verbesserte Systemeffizienz: Zusätzliche Anlagenteile oder Sonderbauformen tragen zur Reduzierung des Strombedarfs und der Netzlast während der kalten Witterung bei
  • Desweiteren ist ein Qualitätscheck der Wärmepumpenanlage nach einem Betriebsjahr vertraglich nachzuweisen.
  • Als Wärmeverteilsystem müssen Flächenheizungen eingesetzt werden.

Änderungen 2020

Die wesentliche Änderung wird sein, dass von der Festbetragsförderung auf eine anteilige Förderung umgestellt wird. Grundlage für die Berechnung des Zuschusses sind die förderfähigen Kosten. Wärmepumpenanlagen werden grundsätzlich mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert.

Folgende tatsächlich entstandene Kosten können für die Förderung angesetzt werden:

  • Anschaffungskosten für die neue Heizung
  • Kosten der Installation, Einstellung und Inbetriebnahme der neuen Heizung
  • Erdbohrungen zur Erschließung der Wärmequelle bei Wärmepumpen
  • Anschaffung und Installation von Speichern bzw. Pufferspeichern


Die förderfähigen Kosten, die anerkannt werden können, sind begrenzt:

  • Bei Gebäuden, die überwiegend dem Wohnen dienen (Wohngebäude), können max. 50.000 Euro pro Wohneinheit anerkannt werden.
  • Bei Gebäuden, die nicht überwiegend dem Wohnen dienen (Nichtwohngebäude), können max. 3,5 Mio. Euro pro Gebäude anerkannt werden.

 

Grundsätzlich können hier die Bruttokosten, d.h. inklusive Umsatzsteuer, angesetzt werden. Allerdings können vorsteuerabzugsberechtigte Antragsteller nur die Nettokosten geltend machen. Kann ich die Kosten meiner Maßnahme nach oben korrigieren? Nein. Kosten, die über die bei Antragstellung angegebene Summe hinausgehen, können im Rahmen der Förderung leider nicht berücksichtigt werden. Wenn Ihre Kosten geringer ausfallen als ursprünglich geplant, wird die Fördersumme gekürzt. Das ist kein Problem. Planen Sie daher solide auf der Grundlage eines Kostenvoranschlages mit angemessenem Risikopuffer.

 

Gelten die neuen Förderkonditionen auch für Anträge aus 2019?

Für die Anwendbarkeit dieser Richtlinien ist der Zeitpunkt der Antragstellung entscheidend. Für Förderanträge, die vor Inkrafttreten dieser Richtlinien am 01.01.2020 gestellt wurden, gilt die vor Inkrafttreten dieser Richtlinien geltende Fassung vom 11.03.2015, auch wenn die Entscheidung der Bewilligungsstelle erst nach Inkrafttreten dieser Richtlinien erfolgt. Eine Rücknahme von bereits gestellten Anträgen mit der Absicht, die Förderung nach den neuen Richtlinien in Anspruch nehmen zu können, ist nicht zulässig.

 
Quelle:https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html

Empfehlungen für Thermia-Wärmepumpen

Die geforderte Jahresarbeitszahl von 4.5 wird in Kombination mit einer Erdsonde und Flächenheizung von der Thermia Calibra spielend erreicht (die Jahresarbeitszahl ist der Ausdruck für die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe, z.B. bedeutet die Jahresarbeitszahl 5, der Einsatz von 1kWh Strom bringt 5kWh Wärme). Diese hohen Werte werden durch gut aufeinander abgestimmte Komponenten und einen Drehzahl gesteuerten Kompressor erreicht (Invertertechnik). Die Regelung der Wärmepumpe erfolgt über ein Touch Display und ist einfach zu handhaben. Die Fernüberwachung der Wärmepumpe (Thermia Online) ist im Gerät integriert. Mit dem Einsatz der passiven Kühlung erhält man ein perfektes System mit den Funktionen Heizung-Kühlung-Warmwasserbereitung zu einem optimalen Preis-/ Leistungsverhältnis.

https://www.multitherm.de/

Alle Angaben bezüglich der Förderung sind ohne Gewähr.

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