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Kolumne "Hinter der Fassade" - 1/2011
Die Blickrichtung - Wir behalten Sie im Auge.
„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ Henry Ford
Die Zeit um den Jahreswechsel nutzen wir ja gern neben ausgiebigem Essen auch dafür, das vergangene Jahr ein bisschen zu betrachten. Meistens bleiben dabei ein paar Gramm mehr auf den Rippen hängen, aber auch die eine oder andere Erkenntnis. Und rückblickend betrachtet war das vergangene Jahr für uns ein erfolgreiches, aber auch eines mit so manchen Gegensätzen.
Hier ein Beispiel:
Der Umsatz, also die Anzahl der Häuser hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erhöht. Wie wir das geschafft haben, war mir manchmal ein Rätsel. Denn die teilweise sibirischen Klimabedingungen des letzten Jahres haben unsere eigentliche Arbeitszeit, die Bauzeit, drastisch reduziert... Haben Sie schon einmal versucht, einen übervollen Koffer zu schließen? Geht nur unter Kraftanstrengung, mit Schwergewichten oder einer ganzen Maurerbrigade, die sich darauf setzt. Wer oder was auch immer nach Kachelmann für das Wetter zuständig ist, muss sich in diesem Jahr anständig Mühe geben, das wieder gut zu machen!
Dennoch - wir haben es geschafft! Ganz ehrlich, es gab auch mal ein, zwei „Bauzeitverlängerungen“. Doch so manche Familie konnte ihr Eigenheim auch deutlich früher beziehen. – ein bisschen hat uns das selbst überrascht. Nicht nur uns! Da kam schon hier und da die ungläubige Frage von erstaunten Bauherren „Wo ist denn da jetzt der Haken…?“ Darauf sind wir ziemlich stolz.
Wissen Sie, warum das möglich war? Ich bin sicher, es hat etwas mit der Blickrichtung zu tun. Denn die kann nur sein – wir wollen gemeinsam etwas schaffen, das von Dauer ist und Qualität hat. Im anspruchsvollen, individuellen Hausbau kann es nur dieses Ziel geben. Nicht nur die Idee für das geplante Traumhaus entsteht gemeinsam, auch die Verwirklichung und letztlich die Umsetzung auf der Baustelle. Alles das funktioniert in der Regel immer dann problemlos, wenn alle Beteiligten das eigentliche Ziel im Auge behalten. Das hat sich im letzten Jahr umso mehr bestätigt.
Natürlich haben wir erkannt, dass unsere Bauherren sich verändert haben. In Zeiten von Google, Facebook, Twitter, Internetforen, der rasanten Entwicklung in Fragen Energie und Technik sind unsere Bauherren anspruchsvoller, informierter – sie wollen mehr mitreden. Und das zu recht, wie ich finde!
Das bedeutet für beide Seiten, uns und die Bauherren, ein Umdenken in der Kommunikation. Wenn die sich allerdings ausschließlich auf detektivische Meisterleistungen bei der Mangelsuche nach dem Motto „Da muss doch was zu finden sein!“ oder ein stures „Das kostet EXTRA!“ beschränkt, führt das automatisch dazu, dass man nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander arbeitet - und die gemeinsame Blickrichtung verliert.
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen sich ein neues Auto, das Sie sich schon lange wünschen. Ihnen würde nicht im Traum einfallen, das Objekt Ihrer Träume mit forensischen Mitteln nach Fehlern zu untersuchen. Nachdem Sie mit dem Verkäufer ausgiebig gesprochen, verhandelt und sich dafür entschieden haben, würden Sie das einzig Richtige tun - Sie würden sich Ihrer Errungenschaft erfreuen und das Fahren genießen.
Miteinander reden, gemeinsam nachdenken und nach Lösungen suchen, die Gedanken des anderen verstehen, Vertrauen zu haben - das ist die Aufgabenstellung für beide Seiten, und die richtige Blickrichtung. Denn wirklich gute Arbeit kann nur ein Unternehmen leisten, das versteht, was Sie als unser Bauherr wollen.
Ich denke, das wird immer der Schlüssel zum Erfolg sein. Diese Erkenntnis der letzten Wochen steht auch für mich und dem Team Elbe-Haus ® als Leitfaden und Fokus für das neue Jahr im Vordergrund. Wir haben Vieles vor, werden das aber nie aus dem Auge verlieren. Mein Wort drauf!
Ihnen allen ein wundervolles Jahr 2011 wünscht
Ihr Hendrik Rößler







