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M1 - Die Zukunft ist meins. Elbe-Haus®, Xella T+F und Partner präsentieren das Pilotprojekt Energieplus-Massivhaus
„Wir wollen keine abgehobenen Ideen, sondern praktische und wirtschaftliche Lösungen für die Zukunft im Einfamilienhausbau“, erklärt Elbe-Haus® Geschäftsführer Hendrik Rößler. Mit dem M1 Energieplus-Massivhaus, das am 17. November das erste Mal vorgestellt wurde, zeigen er und die beteiligten Projektpartner, was das für sie bedeutet. Ein massives Einfamilienhaus, das mehr Energie produziert, als es verbraucht und dabei klare, variable Architektur, modernste Technik und innovative Baustoffe in sich vereint. Ein Konzept, das überzeugt, und nach Meinung der Beteiligten wegweisend sein wird für das Bauen der Zukunft.
Die Kombination der verschiedenen Elemente vom Baustoff bis zur Haustechnik ist dabei das Besondere an diesem Pilotprojekt, das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert wird. Gemeinsam mit 8 weiteren Projekten wird das M1 Haus im Rahmen der Eröffnung des Bundesprojektes Energieplus-Haus im Dezember in Berlin vorgestellt. Natürlich sind die Projektpartner stolz auf Ihre Entwicklung und das Ergebnis der fast zweijährigen Vorbereitung.
Zum Einsatz kommt neben Photovoltaik und Solarthermie eine spezielle hoch wärmegedämmte Bodenplatte Cosy-Floor® Plus, eine Entwicklung des norddeutschen Massivhausherstellers Elbe-Haus®. Mit dem Baustoff YTONG Energy+ wird darüber hinaus ein neuer Wandbaustoff eingesetzt, der im Rahmen des Pilotprojektes erstmalig in Deutschland zum Einsatz kommt und ab 2012 auf dem Markt erhältlich sein wird. Der monolithische dreischichtige Baustoff auf Basis des bekannten Ytong-Steins und des hoch wärmedämmenden Multipor-Dämmstoffes ermöglicht die schlanke Gebäudehülle des Hauses und gewährleistet viel Freiraum in der architektonischen Gestaltung bei effizienten Energieplus-Häusern. Der Stein verfügt bei einer Wanddicke von 40 cm über einen äquivalenten Lambdawert von nur 0,06 W/(mK) und erreicht einen U-Wert von 0,15 W/(m²K). Eine effiziente Luft-Wärme-Pumpe und hochwirksame Lüftungsanlage ergänzen das Gesamtsystem.
Echte Unabhängigkeit bei der Energieversorgung für zukünftige Bauherren
Eine Besonderheit des Konzeptes stellt auch die Stromversorgung des Hauses dar. Die Firma Multiwatt mit Geschäftsführer und Projektpartner Marcus Fahrenkrug entwickelte das ausgeklügelte System, das nicht nur Strom erzeugt, sondern auch bis zu 48 KW in den eingebauten Speichern vorhält und ein Elektroauto ebenso versorgen kann. Dabei dient auch das Elektromobil als Speichermedium für den erzeugten Strom. So sind das Haus und seine Bewohner nicht nur unabhängig von Gas oder Öl, sondern können den eigenen Verbrauch an Energie über eine gewisse Zeit selbst abdecken. Ein echter Schritt in Richtung Autarkie im Einfamilienhausbau.
Das Pilotprojekt geht bei alldem weit über das hinaus, was die Bundesregierung in den neuen Regelungen für Neubauten ab dem Jahr 2020 vorschreibt. So wird das M1-Massivhaus ein echtes Energieplus-Haus sein, das heute schon die Vorgabe übersteigt, dass Neubauten ebenso viel Energie erzeugen müssen, wie sie verbrauchen.
Für die potentiellen Bauherren dürfte bei allem Fortschritt jedoch vor allem die Frage nach dem Preis eine Rolle spielen. Auch hier bleibt das Projektteam unter der Leitung von Xella T+F und Elbe-Haus® pragmatisch. „Das Haus wird sich in einem preislichen Rahmen bewegen, der für jeden bezahlbar ist. Das war auch bei der Entwicklung des Projektes von Anfang an das erklärte Ziel“ erklärt Hendrik Rößler.
Der Bau des M1-Pilotprojektes wird im Frühjahr 2012 in Berlin begonnen. Bis dahin können sich Interessenten die Entwicklungen und Informationen zum Projekt auf der Website anschauen und erhalten einen kleinen Vorgeschmack auf das, was in einigen Jahren die Normalität sein wird – ab Dezember unter www.m1-energieplus.de.










